Aroma Therapie

 

 

Schon in der Antike spielten die duftenden Essenzen in den verschiedensten Hochkulturen eine wichtige Rolle. Die Pharaonen und Königaromaoele umhüllten sich mit den kostbarsten und edelsten Düften; denn mit Wohlgeruch und Düften wurden Göttlichkeit, Reinheit und Macht assoziiert. Die aromatischen Essenzen dienten jedoch schon damals nicht nur für Schönheit und Wohlbefinden, sondern waren in Form von Salbungen, Bädern, Einreibungen, Inhalationen und Massagen fester Bestandteil der Naturheilkunde.

Die Aromatherapie ist also keine neuartige Erfindung der Wellness-Industrie, sondern eine seit Jahrtausenden bewährte Methode um Körper, Geist und Seele positiv zu beeinflussen. Die leicht flüchtigen ätherischen Öle haben in ihrer jeweiligen Stammpflanze eine wichtige Funktion um die Pflanze vor Angreifern, vor Hitze und Kälte sowie vor lästigen Insekten zu schützen, ebenso wie sie mit ihren Duftnoten Bienen anlocken und somit zur Artvermehrung beitragen.

In der Aromatherapie werden reine ätherische Öle nach bewährten, traditionellen Rezepten der Naturheilku

nde bei vielen Gelegenheiten hilfreich auf unterschiedliche Weise angewendet werden (z.B. Einreibungen, Massagen, Bäder, Duftlampen). Ätherische Öle sind hoch konzentrierte Extrakte aus Pflanzen, die mittels Wasserdampfdestillation, Pressung aus Schalen oder Extraktion gewonnen werden. Die vielseitigen Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten der Pflanzenessenzen resultieren aus den zahlreichen Inhaltsstoffen (bis über 400 unterschiedliche Inhaltsstoffe pro Öl sind keine Seltenheit!) und erklären so vielleicht die teilweise spektakulären Erfolge der Aromatherapie. Sie erfüllt so in idealer Weise den Wunsch nach einer ganzheitlichen Therapie, da sie nicht nur die körperlichen Symptome, sondern auch den Geist und die Seele des Heilungssuchenden anspricht. Einige ätherische Öle sind sogar als Natur-Arzneimittel registriert: z.B. Eukalyptus, Pfefferminze, Kiefernnadel.

 

 

 

 

Schüssler Salze

 

„Biochemische Heilweise“ des Wilhelm Heinrich Schüßler

Der homöopathische Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler veröffentlichte in der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung 1873 den Artikel „Eine abgekürzte Therapie gegründet auf Histologie und Cellularpathologie“, das auf knapp 16 Seiten die Grundzüge seiner Lehre enthielt und eine Therapieform namens „Biochemische Heilweise“ vorstellte. Schüßlers Abkürzung bestand darin, dass er statt der etwa tausend Mittel in der Homöopathie nur zwölf Salze, „Schüßler-Salze“ genannt, zur Therapie fast aller KraSchuesslerRTnkheiten für ausreichend hielt. Schüßler ging davon aus, dass Krankheiten auf der Grundlage gestörter biochemischer Prozesse entstehen. Er nahm an, dass Krankheiten zu einem großen Teil auf der Grundlage eines „gestörten Mineralhaushaltes“ entstehen, wobei das Fehlen eines bestimmten Minerals den gesamten Stoffwechsel beeinträchtige.

Durch die Zufuhr dieser nun fehlenden Mineralstoffe wollte Schüßler die Krankheiten bekämpfen. Dazu sei die Potenzierung der Salze notwendig, um Mängel innerhalb einer Zelle aufzufüllen. Nach seiner Ansicht gelangen die hoch verdünnten „feinstofflichen“ Mineralstoffe, also einzelne Ionen, direkt in das Zellinnere. Die Mängel außerhalb der Zellen seien durch eine nährstoff- und basenreiche Ernährung aufzufüllen, da ein gewisses Gleichgewicht zwischen Zellinnerem und Extrazellularraum notwendig sei. Nach Schüßlers Ansicht verursacht ein pathogener Reiz die Verstärkung der Funktion einer Zelle, da die Zelle bemüht ist, den Reiz abzustoßen. Aufgrund dieser Tätigkeit verliere sie einen Teil ihrer mineralischen Funktionsmittel. Diese Zellen seien dann pathogen verändert, was das Wesen einer Krankheit sei.

 

Bach-Blütentherapie 

Die Bach-Blütentherapie ist ein in den 1930er Jahren von dem britischen Arzt Edward Bach (1886–1936) begründetes und nach ihm benanntes alternativmedizinisches Verfahren. Laut Bachs zentraler These beruhe jede körperliche Krankheit auf einer seelischen Gleichgewichtsstörung. Die Ursache dieser Störung sah er in einem Konflikt zwischen der unsterblichen Seele und der Persönlichkeit, und eine Heilung könne nur durch eine Harmonisierung auf dieser geistig-seelischen Ebene bewirkt werden.  Gemütszustände, erweiterte das Repertoire dann aber auf „38 disharmonische Seelenzustände der menschlichen Natur“. Diesen ordnete er Blüten und Pflanzenteile zu, die er in Wasser legte oder kochte und die so ihre „Schwingungen“ an das Wasser übertragen sollten. Aus diesen Urtinkturen werden anschließend durch starke Verdünnung die sogenannten Blütenessenzen hergestellt.

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Geschichte

Bach entwickelte seine Therapie in den 1930er Jahren. Als Anhänger der Lehren von Carl Gustav Jung wählte er die Pflanzen nach eigenen Angaben „intuitiv“ danach aus, welche „positiven archetypischen Seelenkonzepte“ diese verkörpern. Nach seinem Tod 1936 verschwand die Therapie zunächst in der Bedeutungslosigkeit. Ende der 1970er-Jahre wurde sie dann wieder durch den Esoterikjournalisten Wulfing von Rohr vertreten und in der Folge von der Hamburger Heilpraktikerin Mechthild Scheffer vermarktet. 

 

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